Auch wenn das Projekt schon seit eineinhalb Wochen vorbei ist und ich nicht an der Verlosung teilnehme, wollte ich zumindest nochmal meinen Abschlussbericht schreiben.

Vor eineinhalb Wochen waren die 12 bzw. 13 Wochen Belly Off 3 um. Das Finale ist erreicht. Zumindest von Belly Off 3. Nicht jeder wird vermutlich sein ursprüngliches Ziel erreicht haben, einige werden es erreicht haben, und manche haben noch mehr erreicht. Was aber für alle gelten wird: jeder ist um einige Erfahrungen und Erkenntnisse reicher.

Die Statusberichte der letzten ein bis drei Wochen fehlen bei mir. Auch wurde es von Woche zu Woche weniger, was ich geschrieben hatte. Da waren viele andere viel fleißiger dabei. Mein Ziel war es aber nie einen der Sachpreise, sondern Veränderungen zu gewinnen. Und für die für mich gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse hat sich die Teilnahme gelohnt.

Ich hatte mir zwei bzw. drei Ziele gesetzt.
Zum einen das große Thema Sport. Hinkommen zum regelmäßigen Sport. Das ging zwei Wochen in (ich glaube) der ersten Hälfte gut, aber seitdem mache ich auch wieder gar nichts. Absolut nichts. Ich finde Sport so langweilig und bin diesbezüglich wirklich unendlich faul. Und ich stehe dazu. Gut finde ich das allerdings nicht. Ich weiß, dass ich Sport machen muss. Aber es ist für mich so schwer mich dafür aufzuraffen. Einmal ist es die Unlust dazu und dann finde ich es dabei so öde. Hätte man jemanden mit dem man das zusammen macht, wäre zumindest ein Druck da, ran zu müssen. Das Sport-Ziel ist also schon einmal nicht erreicht.
Dann gab es noch das Ziel weg von der Cola / Cola Light, hin zum Wasser. Denn Wasser habe ich vorher so gut wie gar nicht getrunken. Doch dies lief (für mich) überraschend gut. Klar, ich trinke auch immer noch gelegentlich selten was von dem Zeug, aber ich habe mich ans Wasser trinken gewöhnt. Darüber freue ich mich schon ein wenig, allerdings muss es noch sehr viel mehr werden, was ich davon am Tag trinke. Ich schaffe am Tag 2 Becher Kaffee und einen halben bis maximal einen Liter Wasser. Das ist zu wenig. Viel zu wenig. An freien Tagen mit ohne Kaffee schaffe ich auch mal eineinhalb Liter. Aber auch das ist viel zu wenig. Daran muss ich unbedingt noch weiter dran arbeiten, damit mir nicht noch mehr Organe Hops gehen.
Und mein absolutes Traumziel war es, in meine Weihnachtsgeschenk-Stiefel zu passen. Sie passen noch immer nicht. 🙁 Ich weiß nicht so recht, wie ich das Problem beheben kann. Oben an den Waden werden die Stiefel mittlerweile zu weit, unten, knapp übern Knöchel, wollen sie jedoch einfach nicht passen. Das macht mich grummelig. Es ist ein Wassereinlagerungsproblem. Oder was mein Beauty-Doc ggf. vermutet, ein Lymphstauproblem. Die Flüssigkeiten in den Beinen fließen nicht richtig ab. Ziemlich blöd.

Ein ungeplantes Ziel war eine Veränderung in der Ernährung. Verändert habe ich trotzdem etwas. Ich habe mal ausprobiert, ob es was bringt am Abend keine Kohlenhydrate mehr zu essen. Eigentlich halte ich von solchen “Spezialitäten” nichts. Aber ohne Kohlenhydrate am Abend half/hilft es mir doch tatsächlich beim Abnehmen. Ich bin positiv überrascht. Ich handhabe dies nicht streng nach Diätform und sehe es auch nicht als eine Diät, denn Diäten finde ich scheiße, aber ich lasse sie oft abends einfach weg. Es ist kein Zwang für mich und auch kein Problem. Gibt mal nur Fleisch oder nur Fisch oder irgendein Gemüsemischmasch. Und es ist nicht jeden Abend so.
Ich sage nicht, dass es DAS Wunderding für alle ist und das MUSS jeder so machen und DAS ist das Nonplusultra, aber für mich scheint es eine gute Sache zu sein. Wird beibehalten.

Was ist nun in Zahlen in diesen 13 Wochen passiert:

Startgewicht: 118,8 kg
Endgewicht: 112,5 kg
Abnahme: -6,3 kg

Für 3 Monate ist das jetzt nicht viel. Nicht im Vergleich zu den eineinhalb Jahren Gewichtsverlust davor, da kenne ich halt anderes. Aber mir war von vornherein klar, dass ich den Stillstand erreicht habe und ab da hart an einer weiteren Abnahme arbeiten muss. Wie jeder andere “normale” auch. Somit sind doch über 6 Kilo eigentlich grandios. Dafür das ich nur ein winzig kleines bisschen an der Ernährung geschraubt habe.

Sonstige Veränderungen am Körper haben nicht stattgefunden. Ich verzichte somit hier auch auf ein Vorher-/Nachher-Bild. 😉

Wie man sieht gibt es bei mir weiterhin noch einige Baustellen. Sie sind mir bewußt und ich habe sie nicht ganz abgehakt. 20 Kilo müssen bis Ende des Jahres noch runter. 20 Kilo harte Arbeit. An mir. An meinem Kopf. Die verdammt faule Steffi MUSS besiegt werden. Irgendwie.